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Deurne – „Het Dorp“ lädt zum Tanz


Deurne ist ein Ort in den Niederlanden, der in dem in den Niederlanden bekannten Lied „Het Dorp“ besungen wird – Stadt oder Dorf?

http://www.youtube.com/watch?v=lxPL6Ricdac

Deurne hatte zum 16.11.2013 zum zweiten Mal zum Tanz geladen – eine gute Möglichkeit, diese Frage zu klären.



Aber zunächst mal die erste Frage: Wo liegt das eigentlich – dieses Deurne? Diese Frage konnte einem niemand beantworten, nicht einmal die langjährigsten Holland-Freaks. Wir kamen am Vorabend des Turniers nach dreimaligem Umsteigen am Bahnhof an. Immerhin: Es gibt einen Bahnhof mit IC-Anschluss – und der erste Blick fällt auf eine langweilige modernisierte Dorfstraße mit wenig Charme. Die Nase sagt noch viel deutlicher, dass wir uns in einem intensiv landwirtschaftlich geprägten Ort befinden (genauer: Schweinemast).
Doch die ersten Schritte Richtung Hotel führen uns vorbei an dem einem oder anderen architektonischen Kleinod aus früheren Zeiten, über eine belebte kleine Einkaufsstraße zum Marktplatz, an dem es sogar mehrere Restaurants und Kneipen gibt. Hier wird nicht um 22 Uhr der Bürgersteig hochgeklappt: Während wir Hauptstädterinnen schon längst ermattet im Bette liegen, denken der Deurner und die Deurnerin noch lange nicht an Nachtruhe.



Am nächsten Morgen startet das Turnier etwas später als geplant. Grund ist, dass kein einziges Männerpaar gemeldet war bzw. sich die wenigen wieder abgemeldet hatten, so dass es nur ein Frauenturnier mit 19 gemeldeten Paaren und ein gemischtes Turnier mit 17 gemeldeten Paaren gab.
Zu dem gemischten (holländisch: „gemengte“) Turnier kamen ausschließlich niederländische Paare. Bemerkenswert für die Equality-Community war vor allem das Paar Harriët Blokker & Arno Doorn: Harriet führte den uns langjährig bekannten Arno. Sie erreichten in der A-Klasse Latein den 2. Platz – und das sollte nach oben knapp gewesen sein (leider gibt es noch keine Ergebnisse). Ansonsten haben Suzanne van Hal & Tamara Marcelis DEN Tanzmarathon hingelegt, und bei allen ihnen möglichen vier Turnieren (Frauen & gemischt sowie Standard & Latein mit jeweils 2 Finals!) mit getanzt.

Zum Frauenturnier waren 9 deutsche Paare gemeldet, davon 7 aus dem Kölner Raum und zwei Paare hatten die weite Anreise aus Berlin nicht gescheut. Aufgrund der übersichtlichen Teilnehmerinnen-Zahl und der ungeachtet dessen auf 4 Klassen vollzogenen Sichtung gab es für fast jedes Paar ein Treppchenplatz.
Gewonnen haben die Turniere der A-Klassen:
·         in Standard Claudia Reger & Raphaela Edeler (Köln/Leverkusen) vor Kerstin Kallmann & Cornelia Wagner (Berlin) sowie Wies Gordon & Pauline Stap (Helmond/NL) und
·         in Latein Nadine Wolff & Marina Hüls (Düsseldorf/Köln) ebenfalls vor Kerstin & Cornelia sowie Susanne Hölze & Karolin Jacobs (Köln).
Die Ergebnisse findet ihr hier:

https://drive.google.com/folderview?id=0B9NtMYVSLLk6a3hwcVRXYjZqYU0&usp=sharing

Das Turnier war liebevoll von Wies & Pauline vorbereitet worden und Rachell van der Veek sowie Ronald Denkerssehr moderierten charmant. Es gab schöne Musik sowie ein international besetztes, fachkundiges Wertungsgericht. Der Raum war nicht riesig, aber auch nicht zu klein – eigentlich genau richtig für die übersichtliche Zuschauerzahl. Diese wuchs erfreulicherweise über den Tag an, abends kamen auch Zuschauerinnen aus ganz Nordrhein-Westfalen und sogar Frankfurt angereist. Diese wurden für ihr Kommen mit Buffet und A-Finals belohnt.
Als Show-Act gab es neben der extra angereisten B-Formation der Swinging Sisters mit ihrer neuen Show auch eine Improvisation des amtierenden Hip-Hop-Weltmeisters auf Paso Doble (Mitglied des 5-köpfigen Teams “Rebellion Rookeez” von der ausrichtenden Tanzschule TRENDZ, die kürzlich Weltmeister in der Kategorie Hip Hop Crew Battle wurden) – sehr beeindruckend und sehr humorvoll. Auch haben wir jetzt gelernt, dass Pole Dance ein akrobatischer Sport ist.

Hoffentlich sind alle wieder gut zu Hause angekommen… Der dichte Nebel hätte uns fast noch eine weitere Nacht in Deurne beschert.
Unser Fazit: Deurne ist eine Reise wert, egal ob es ein Stadt- oder Dorfausflug werden soll. Deurne ist auf jeden Fall ein guter Ort für gleichgeschlechtlich Tanzende. Wir kommen gerne wieder und empfehlen das Turnier wärmstens weiter – vor allem den Jungs: Auf nach Deurne!

Text: Kerstin Kallmann  & Cornelia Wagner

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